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Timeline

Astraeon

ca. 0 – Die Erschaffung der Welt


Am Anfang existierte kein Himmel in seiner heutigen Form. Laut der Religion von Aionis war alles ein einziger Zustand aus Möglichkeit und Chaos. Zuerst erschuf Aionis die zwölf Häuser, um sich selbst zu begreifen. Daraufhin erschuf er Kräfte, um sie in die Welt zu tragen. Dies waren die vier Elemente, die Träger der Häuser waren. Die dritte Schöpfung war die Welt, die Aionis in vier Reiche grenzte, um das Chaos zu bändigen, welches erschaffen worden ist. Daraufhin entstanden nicht nur die vier Reiche, sondern auch die Mitte – das vergessene Gleichgewicht – welches kein Ort für Herrscher war, sondern für Suchende.

Die vier Elemente begannen aufeinander zu wirken und erschufen die Welt aus Konflikt und Balance. Berge entstanden aus erstarrtem Willen, Meere aus Erinnerung und Stürme aus reiner Bewegung. So wurde Astraeon geboren – nicht als Schöpfung in Frieden, sondern im ständigen Widerstreit göttlicher Kräfte.

ca. 1 – Die ersten Sternengeborenen


Mit der Stabilisierung der Welt entstanden die ersten Menschen, die eine direkte Verbindung zu den Häusern des Himmels entwickelten. Diese „Sternengeborenen“ konnten Kräfte der Elemente nutzen und wurden zu den ersten Anführern der jeweiligen Kulturen, in denen sie geboren wurden.

ca. 180–210 – Der Krieg der brennenden Himmel


Der erste große Krieg begann zwischen Solastris und Aeralis. Auslöser war der Einschlag eines Himmelskometen, der von beiden Seiten als göttliches Zeichen interpretiert wurde.
Solastris sah darin die Bestätigung für Expansion durch Stärke, während Aeralis den Kometen als Symbol für Wandel und Kontrolle des Himmels deutete.

Der Krieg dauerte drei Jahrzehnte und veränderte die Welt dauerhaft. Himmelsinseln zerbrachen, Sturmfronten rissen ganze Regionen auseinander und erstmals wurde sichtbar, dass Sternenmagie nicht nur erschafft, sondern auch dauerhaft zerstören kann.

ca. 210–260 – Der Krieg der Reichtümer


Parallel dazu eskalierte der Konflikt zwischen Valtherion und Thalassyr. Beide Reiche stritten nicht nur um Territorien, sondern vor allem um die Bedeutung von „Reichtum“ selbst.

Valtherion verstand Reichtum als Besitz, Stabilität und Kontrolle über Land und Ressourcen. Thalassyr hingegen sah Reichtum in Handel, Wissen und Anpassungsfähigkeit.

Der Krieg zog sich über Jahrzehnte durch Sümpfe, Küsten und Handelsrouten, ohne jemals einen klaren Sieger hervorzubringen.

ca. 260–320 – Der Krieg der Elemente


Da Solastris durch ihre geografische Lage nicht viel Wasser und andere Ressourcen fürs Überleben hatte, begannen die großen und starken Krieger gegen Thalassyr zu kämpfen. Sie wollten frische Ressourcen. So begann ein langer Krieg, bis Solastris gieriger wurde und anfing die anderen Länder ebenfalls zu attackieren - Valtherion wegen seiner blühenden Bodenkultur und Aeralis für sein geheimes Wissen. Während des Krieges haben sich die Länder gewährt.

ca. 320–380 – Die Zeit der Erschöpfung


Nach den verheerenden Kriegen kehrte keine echte Ruhe ein, aber die Kräfte der Reiche waren erschöpft. Neue Herrscher versuchten Stabilität zu schaffen, um weitere Kriege zu verhindern.

Doch unter der Oberfläche entstanden bereits erste Gedanken über die Manipulation von Sternzeichen.

ca. 380–450 – Beginn der politischen Zerstreuung Aeralis


Aeralis verlor seine zentrale Monarchie, aufgrund des großen Krieges. Das Land wollte keinen König mehr haben, aus Angst, dass es wieder zu vielen Kriegen kommen könnte. Die Bewohner wollten als Gruppe zusammen die wichtigsten Entscheidungen treffen.
So entstand eine Demokratie aus Luftstädten und Räten.

Doch:
  • es gab keine zentrale Autorität
  • es gab extreme politische Zersplitterung
  • Entscheidungen dauerten Monate bis hin zu Jahre
  • radikale Wassermann-Gruppen entstanden
  • Visionäre forderten radikale Umstürze des Systems

ca. 450–510 – Wiederannäherung der Reiche


Trotz der Konflikte begann eine Phase vorsichtiger Diplomatie. Handelsrouten wurden wieder geöffnet, kultureller Austausch nahm zu und die Idee einer neutralen Vermittlungsinstanz entstand erstmals ernsthaft in den politischen Zentren.

ca. 510–620 – Die große Übergangszeit


In dieser Epoche stabilisierten sich die Reiche langsam, doch die Welt blieb politisch fragil. Religion wurde zunehmend mit Wissenschaft vermischt, und die Sternenhäuser wurden nicht mehr nur als göttlich, sondern auch als systematisch erforschbare Kräfte betrachtet.
Gleichzeitig entstanden erste geheime Studien darüber, was passiert, wenn ein Sternzeichen gebrochen oder verändert wird.

ca. 700–780 – Die Blutzeit Solastris


Solastris wurde von internen Konflikten erschüttert:
  • Widder- und Löwen-Fraktionen kämpfen um Macht
  • Nomadenstämme entziehen sich jeder Kontrolle
  • Karawanenkriege brechen aus

Innenpolitische Probleme:
  • extreme soziale Ungleichheit in Ignivar
  • Aristokratie vs. Slums
  • Sonnenelite kontrolliert Ressourcen

ca. 780–873 – Die Ära der Kronenkriege


Valtherion zerfiel in mehrere rivalisierende Adelshäuser. Über Jahrzehnte hinweg kämpften sie um Erzadern, alte Ruinen und Sternenkristalle.

Erst ein Steinbock-Geborener vereinte das Reich wieder unter einer Krone und stellte eine neue Monarchie her, die bis heute Bestand hat. Aufgrund Dessen werden bis heute Steinbock-Geborene in der Regierung favorisiert.

ca. 860–900 – Die Idee der Sternenmitte


Nach Jahrhunderten der Kriege wuchs der Wunsch nach einem neutralen Ort. Gelehrte, Herrscher und Vertreter aller Reiche begannen Verhandlungen über eine gemeinsame Struktur außerhalb ihrer Kontrolle.

ca. 900 - Die Gründung der Sternenmitte


Aus dieser Idee entstand langsam die Sternenmitte. Die Länder beschlossen, dass kein Land allein Frieden sichern konnte, weswegen sie die Sternenmitte brauchten. Ihr Ziel war es, Konflikte zu verhindern, Wissen zu sammeln und die Balance der Sternenmagie zu bewahren.

Zum ersten Mal existierte ein Ort, der nicht auf Eroberung, sondern auf Kontrolle und Gleichgewicht ausgerichtet war. So wurde die Mitte langsam zur wichtigsten Macht der Welt. Aus ihr entwickelte sich später die Astral-Akademie.

ca. 912 – Die Tiefsee-Katastrophe


In Thalassyr verschwand plötzlich eine gesamte Unterwasserstadt.
Wo einst Tempel standen, blieb nur ein gigantischer schwarzer Graben zurück.

Überlebende berichteten von verzerrten Sternbildern im Wasser, von Stimmen aus der Dunkelheit und von Kreaturen ohne klare Form.

Dies gilt heute als eines der ersten bekannten Anzeichen instabiler Sternenmagie.
Zu diesem Zeitpunkt war ein Skorpion-Geborgener an der Macht, angeblich mit der Gabe, ganze Landschaften zu verändern. So begannen die Bewohner Thalassyrs Angst vor Menschen mit dem Sternzeichen zu haben und Orakel entdeckten in den Sternbildern eine Prophezeihung. Einer alten Legende zufolge wird ein unter dem Sternzeichen Skorpion geborener Herrscher eines Tages den Untergang des Reiches herbeiführen. So beschloss das Reich, niemals einen Anführer mit dem Sternzeichen Skorpion zu haben, und über einen Putsch wurde der König direkt vom Thron gestürzt, in der Angst, dass solch eine Katastrophe erneut auftreten könnte.

Seither werden Skorpion-Geborene streng überwacht und Furcht in der Bevölkerung wird gesät.

ca. 951 – Die Sturmseuche von Aeralis


Über Aeralis erschienen wochenlange schwarze Gewitter. Menschen verloren die Kontrolle über ihre Luftmagie. Schwebende Städte stürzten ab. Tausende starben. Astronomen entdeckten erstmals: Die Sternbilder verändern sich minimal je nach menschlicher Magienutzung.

Diese Erkenntnis wird jahrhundertelang geheim gehalten.

ca. 1002 – Der erste Sternenbrecher


Ein Gelehrter namens Lethabo aus Solastris versuchte erstmals, sein Sternzeichen künstlich zu verändern. Er wollte stets wissen, wieso jeder Mensch nur ein Sternzeichen und nur eine Fähigkeit hatte. So begann er mit seiner Nachforschung über mehrere Jahre hinweg. Er wurde verzweifelter, da sein Bruder, der Throninhaber Amaro, ihm bei seiner Forschung nicht helfen wollte. Lethabo vertrat die Ansicht, er sei der bessere Anführer. Er hatte die Vision, das Land zum Mächtigsten in der Welt zu machen. Mehr Macht, mehr Fähigkeiten - und letztendlich schaffte er es. Doch das Experiment endete in einer Katastrophe.

Er überlebte, doch seine Magie verband plötzlich mehrere Sternzeichen gleichzeitig.

Kurz darauf: starben Menschen in seiner Umgebung, Teile des Himmels veränderten sich und ein Sternbild verlor sichtbar Sterne für wenige Minuten.

Die ganze Welt bekam es mit und die besten Krieger Solastris töteten Lethabo, damit keine weiteren unschuldigen Menschen sterben mussten.

So hielt der ehemalige Throninhaber Amaro seinen Bruder in den Armen und erklärte dem hohen Rat der Sternenmitte, dass die Forschung gefährlich sei. Der Rat entschied sich, die Forschung der Sternenbrecher offiziell zu verbieten. Die anderen Länder zogen nach.

ca. 1010–1050 – Der Krieg der Schwarzen Flut


Thalassyr und Valtherion gerieten in einen massiven Handelskrieg, da beide Länder Kontrolle über seltene Sternenkristalle und Meeresrouten weiterhin haben wollten.
So begann Thalassyr mit der Sabotage und der Spionage. Valtherion wehrte sich mit Blockaden, Belagerungen und massiven Erdwall-Festungen.
Der Krieg endete ohne Sieger, hinterließ jedoch tiefes Misstrauen.

ca. 1050–1080 – Die Jagd auf die Leeren


Solastris trauerte noch über die vielen Verstorbenen aufgrund vergangener Ereignisse. Einige trauerten so sehr, dass sie sogar den Throninhaber umbringen wollten. Hatte die Königsfamilie überhaupt noch das Recht auf einen Anspruch? Wäre jemand anderes nicht viel geeigneter?

Weitere Personen suchten nach den Forschungsunterlagen Lethabos. Es dauerte Jahre und Intrigen, bis sie diese fanden - und eigene Forschungen begannen. Sie wollten keine Sternenbilder verschmelzen, sondern sich vollkommen von diesen lösen. Eine neue Sternenordnung erschaffen. Diese Wesen werden „Die Leeren“ genannt. Doch aufgrund der Erfahrung jüngster Ereignisse waren sich die Machthaber der Länder einig, dass die “Leeren” verfolgt werden müssen. Einige wenige der geschaffenen Sternenbrecher fliehen in die Mitte.

ca. 1180 – Die Piratenkrisen Thalassyrs


Thalassyr begann langsam die Kontrolle über die Inselketten zu verlieren, denn es begannen Piratennetzwerke zu entstehen. Gerüchte behaupten, dass Adelsfamilien diese heimlich unterstützen, um reicher zu werden oder wichtige Informationen zu erhalten.

ca. 1300 – Die Entstehung der Astral-Akademie


Nach Jahrhunderten von Kriegen entstand die Astral-Akademie in der Sternenmitte.

Ziel: Ausbildung magischer Talente, ganz gleich welchen Standes, Verhinderung zukünftiger Kriege und Kontrolle der Sternenmagie.

Offiziell war es eine Art Friedensangebot der Länder untereinander, um wieder in Harmonie zu leben. Jeder konnte an der Akademie lernen, egal, wer er war oder woher er kam. Wenige Jahre später wurde das erste Turnier eröffnet. Eine Möglichkeit der Zusammenkunft und Einigkeit, die bis heute anhält. Alle sieben Jahre findet das Turnier seither statt.

ca. 1402 – Das Nullfeld wird entdeckt


Forscher der Mitte entdeckten einen Ort ohne astrologischen Einfluss. Magie funktionierte dort kaum oder gar nicht. Viele Gelehrte geraten in Panik: Zum ersten Mal schien bewiesen, dass Sternzeichen nicht allmächtig sind.

ca. 1450–1515 – Die Ära der verdeckten Kriege


Offene Kriege wurden über die Jahre seltener. Stattdessen kämpfen die Reiche im Verborgenen.

Es entstanden somit: Spionagenetzwerke, Attentäterzirkel und geheime Forschungsabkommen.

Die Mitte behauptet, neutral zu bleiben, doch kontrolliert jedoch zunehmend Informationen, Diplomatie und Wissen - und beeinflussen ihre Studenten.

Offiziell: 65 Jahre, jedoch munkeln viele, dass es immer noch diese Netzwerke, Zirkel und Organisationen gäbe.

ca. 1515 – Die zerbrechenden Konstellationen


Astronomen bemerkten erstmals größere Veränderungen am Himmel: Sterne verschwanden, Sternbilder veränderten ihre Form, astrologische Vorhersagen versagten und Panik breitete sich unter Gelehrten aus.

Die Akademie begann geheime Großforschungen.

ca. 1553 – Asmoday


Eine geheime Gruppe innerhalb der Akademie begann mit verbotenen Experimenten an Studenten. Geleitet von dem ehemaligen Professor Ryfin Diallo, welcher nun Rektor der Astral-Akademie ist.

Mehrere „Hybridmagier“ entkamen. Einige mutierten zu monströsen Wesen.
Die Vorfälle werden bis heute vertuscht und die Öffentlichkeit erfuhr nie die Wahrheit.
Die ersten Sternenbrecher-Kulte entstanden im Untergrund und Diallo ist seither der Anführer.

ca. 1562 – Das Projekt XIII


Im Untergrund der Astral-Akademie startete ein weiteres geheimes Forschungsprojekt.

Ziel: Die Erschaffung von mehreren neuen Fähigkeiten.

Dafür wurden Studenten manipuliert und Sternenbrecher erschaffen. Mehrere Experimente endeten leider tödlich. Auch das wurde bis heute verschwiegen.

JAHR 1580 – Die Gegenwart


Die Welt steht am Rand eines neuen Zeitalters. Der Himmel verändert sich sichtbar.
Sternbilder zerbrechen. Magie wird instabil. Immer mehr Menschen verlieren die Kontrolle über ihre Kräfte.

Und zwischen den bekannten Konstellationen erscheint etwas Neues. Ein dreizehntes Sternzeichen.

Etwas, das niemals hätte existieren dürfen.

Die Reiche geben sich gegenseitig die Schuld. Die Sternenbrecher sehen ihre Zeit gekommen. Die Akademie versucht verzweifelt, die Wahrheit zu kontrollieren, denn durch ihre Experimente und die Existenz der Sternenbrecher entstand durch die Götter das neue Sternzeichen, um wieder ein Gleichgewicht in der Welt zu haben.

Doch niemand weiß, ob Astraeon kurz vor seiner Rettung steht oder vor seinem Untergang.